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Europarat informierte sich über kanadische Robbenjagd



Straßburg, 6.10.2004 - Die kanadische kommerzielle Robbenjagd und der Import und die Nutzung von Robbenprodukten wie Felle und Öl standen im Mittelpunkt einer öffentlichen Anhörung des Umweltausschusses des Europarats. Das Ergebnis könnte die Empfehlung an den Europarat (Vollversammlung und Ministerrat) sein, ein Importverbot für Europa zu fordern.







In der Anhörung des Umweltausschusses kamen kanadische und norwegische Regierungsvertreter und Mitarbeiter von Tierschutz-Organisationen zu Wort. Für den Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW) legte der kanadische Robbenkundler Dr. David Lavigne die Gründe dar, weshalb der IFAW die kanadische kommerzielle Robbenjagd ablehnt:



- sie ist unerträglich grausam und deshalb unethisch
- sie ist nicht biologisch nachhaltig
- die Reduktion der Bestände ist weder wissen-schaftlich gerechtfertigt noch wirtschaftlich sinnvoll
- die zur Zeit praktizierte Regulierung genügt nicht dem Vorsorgeprinzip



Der IFAW hat in den letzten Jahren mehr als 660 Verstöße gegen Kanadas „Meeressäuger-Richtlinien“ auf Video festgehalten - darunter Fälle, wie Robben lebend gehäutet wurden - und sie dem Fischereiministerium vorgelegt. In nicht einem Fall kam es zu einer Anklage. Der IFAW akzeptiert auch nicht das Argument der Regierung, dass sich Robben negativ auf die Fischerei auswirken. Selbst das Fischereimi-nisterium räumt inzwischen ein, dass es dafür keinen Beweis gibt.



Ebenso, erklärte Lavigne, ist nicht erwiesen, dass sich die Fischbestände erholen, wenn Robben in größerer Zahl getötet werden.

Was die wirtschaftliche Seite betrifft: Nur eine kleine Zahl von Fischern (4.000) ist an der Robbenjagd beteiligt, und das wirtschaftliche Ergebnis ist äußerst gering, sowohl für Kanada als auch für Neufundland.

Im Jahr 2003 gab die kanadische Regierung die Erlaubnis, in den Jahren 2003, 2004 und 2005 insgesamt 1.050.000 Robben zu töten (Sattelrobben und Klappmützen). Das sind weitaus mehr als in den 50er und 60er Jahren, als die Bestände um mehr als 50 Prozent dezimiert wurden. In diesem Jahr wurden nach der offiziellen Statistik 353.606 Robben angelandet (die Zahl der tatsächlich zur Strecke gebrachten Tiere ist größer). Das bedeutet: Zum zweiten Mal in den letzten drei Jahren wurde die genehmigte Quote überschritten.



95 Prozent waren Tiere, die jünger als drei Monate waren. Das kanadische Gesetz erlaubt das Töten, wenn die Robben das Fell gewechselt haben. Der Fellwechsel beginnt, wenn sie zwölf Tage alt sind, und ist nach einer Woche abgeschlossen



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Ulli Schnapauff, Tel. 040-555 44 34, Fax 040-551 50 55
e-mail: uschnapauff@ifaw.org


Dieses Jahr werden einige hunderttausend Robbenbabys gnadenlos erschlagen oder erschossen. Die kanadische Regierung subventioniert dieses alljährliche Robbenschlachten. Etwa 95 Prozent der getöteten Robben sind jünger als drei Monate. Einigen wird bei vollem Bewusstsein das Fell abgezogen

























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